LANDT VERLAG. DIE ENTDECKUNG DES EIGENEN

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Soeben erschienen

Jörg Schönbohm
WILDE SCHWERMUT
Erinnerungen eines Unpolitischen
Mit Beiträgen von Eveline Schönbohm

»Der General. Er war der erste dieses Ranges, der mir in meinem Leben begegnete und der auch gleich alle Vorurteile, die in mir gegen hochrangige Militärs geschlummert haben mochten, zunichte machte. Der General also sprach und diskutierte stets sachlich, verständlich und ehrlich, verschwieg keine Schwierigkeiten, auch nicht die unbewältigten, scheute sich nicht, auch an übergeordneten Stellen Kritik zu üben, hielt nicht hinterm Berg mit seiner freiheitlich demokratischen Überzeugung und war doch auch Andersdenkenden gegenüber immer um Verständnis bemüht. … Neuerdings sind auch wieder Diskussionen über die Frage, was Konservatismus bedeutet, im Gange, die zumindest zeigen, dass auch dieser Begriff einer klaren Inhaltsbestimmung bedarf. So gelehrt zum Teil diese Abhandlungen auch waren, haben sie so recht doch nicht überzeugen können. Ich rate deshalb allen, die es wissen wollen, sich zur Orientierung an eine in dieser Hinsicht vorbildliche Persönlichkeit zu halten, wobei ich dann besonders und eindringlich Jörg Schönbohm empfehlen kann.«

Günter des Bruyn über Jörg Schönbohm

Jörg Schönbohm (geb. 1937), zuletzt Innenminister des Landes Brandenburg, erinnert sich: Sein Großvater verkaufte einst das erste Bild von George Grosz. Im Jahre 1990 übernimmt der »aufmüpfige Familienmensch« als General der Bundeswehr im Zuge der Wiedervereinigung die NVA. Er wird Staatssekretär in Bonn und Innensenator in Berlin. Mit vier Verteidigungsministern arbeitet Schönbohm eng zusammen. Mehr als ein halbes Jahrhundert nach der Flucht kehrt er in seine Heimat Brandenburg zurück und erlebt mit Manfred Stolpe, Matthias Platzeck und Angela Merkel turbulente Jahre in der Landes- und Bundespolitik. Mit Nachrichten aus der Wirklichkeit widerspricht er den »ewigen Linken« – Nachrüstungsgegnern, Hausbesetzern und DDR-Nostalgikern. Jörg Schönbohm, geprägt von Not und Überlebenskampf nach dem
Zweiten Weltkrieg, macht Politik für die »unpolitische« Seite des Lebens.


Jörg Schönbohm WILDE SCHWERMUT.
Erinnerungen eines Unpolitischen
Mit Beiträgen von Eveline Schönbohm. 464 Seiten, Tafelteil mit 30 teils farbigen Abb., Schutzumschlag im Siebdruck, geb., Fadenheftung, Leseband. 29,90 EUR.
Lieferbar ab 10. Dezember 2009.
ISBN 978-3-938844-25-0

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»Wer die Deutschen verstehen will, der lese dieses Buch.«
Jan Assmann

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Dieses Buch stellt sich als wichtige Ergänzung neben Günter Grass’ »Beim Häuten der Zwiebel« und Martin Walsers »Ein springender Brunnen«. Mit beiden durch viele Parallelen verbunden, unterscheidet es sich durch den Verzicht auf literarische Stilisierung, das Bemühen um Präzision, die Schlichtheit der Erzählung, bei aller szenischen Dichte. Anders als Grass hat Kreis aus seiner Mitgliedschaft bei der Waffen-SS nie einen Hehl gemacht, anders als Walser hat er versucht, die Kindheitserinnerungen in aller Authentizität darzustellen und doch die nachträgliche Bewertung aus gereiftem moralischem und historischem Bewusstsein nicht auszublenden. Dies ist ihm gelungen. Kreis hat gezeigt, dass solche Beleuchtung die Erinnerung nicht verfälscht.
Jan Assmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Pläne:
In deutscher Übersetzung bringen wir das 2002 in Schweden erschienene Buch von Sune Persson über die Aktion heraus, mit der Graf Folke Bernadotte (1895–1948) als Vizepräsident des Schwedischen Roten Kreuzes kurz vor Kriegsende 20.000 Häftlinge aus deutschen Konzentrationslagern, darunter 5.000 Juden, nach Schweden überführen und somit retten konnte: DIE WEISSEN BUSSE.
Die Übersetzung wird von der Schwedischen Reichsbank gefördert und erscheint in Kooperation mit dem Schliemann & Co. Verlag.

Alle unsere Bücher erscheinen seit Herbst 2007 in noch feinerer Ausstattung: Die Umschläge lassen wir im Siebdruckverfahren fertigen. Sie bestehen wie das Bezug- und Vorsatzpapier aus durchgefärbtem Surbalin. Einbandprägung, Lesebänder und Fadenheftung bleiben Standard.

Der Landt Verlag wurde 2005 von Andreas Krause Landt in Berlin gegründet und hat seinen Sitz im Buchgewerbehaus Wilhelmstraße 118, Berlin-Kreuzberg.

Beirat: Prof. Dr. Arnulf Baring, Prof. Dr. Peter Furth, Dr. Alexander Gauland, Dr. Gerd Giesler, Dr. Jörg Hackeschmidt und Prof. Dr. Alexander Schuller.